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Himmel und Hölle

Spielfeld In vorchristlicher Zeit pflegten Erwachsene das Paradieshüpfen als kultische Übung (auch Himmel und Hölle, Tempelhüpfen, Hinkeln, Platthüpfen und Steinchenwerfen). Erst als heidnisches Brauchtum abgelegt wurde, ist ein Kinderspiel daraus geworden.

Jeder Spieler sucht sich einen flachen Stein. Es wird ein Spieler abgezählt der anfangen darf und der wirf seinen Stein in das erste Feld 1. Hüpfend befördert er das Steinchen mit der Fußspitze weiter in Feld 2, 3 und so fort, bis er in das Himmel-Feld kommt. Dort darf er sich ausruhen und dann wieder auf die gleiche Weise zurückhüpfen. Wenn ein Spieler mit dem Stein oder dem Fuß eine Linie berührt, der Stein ins falsche Feld gestoßen wird, der Stein über die Figur hinausgestoßen wird oder ein Spieler die Hölle betritt, muss er abbrechen, und er wird vom nächsten Spieler abgelöst.

Eine andere Spielart:
Der erste Spieler wirft den Stein auf Feld 1. Dieses Feld muss nun übersprungen werden, das heißt, der Spieler gelangt gleich auf Feld 2, von wo er alle weiteren Felder druchhüpft. Auf dem Rückweg nimmt er den in Feld 1 liegenden Stein, immer noch auf einem Bein hüpfend, auf. Von der Ausgangsstelle wird nun der Stein in Feld 2 geworfen, welches nun ausgelassen werden muss. Abgebrochen muss das Spiel bei den gleichen Fehlern wie oben.
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