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Drachen

Drachen steigen lassenSobald der Herbstwind über die Stoppelfelder blies, ließen die Kinder ihre selbstgebastelten Drachen steigen. Es war ihr typisches Herbstspiel. Doch zuerst wollte der Drachen hergestellt werden !

Zum Bau eines Drachen benötigt man zunächst zwei Leisten aus Holz, es genügt Tannenholz mit einem Querschnitt von 6 x 10 mm. Die eine Leiste sollte etwa 90 cm, die andere 60 cm lang sein. Die Maserung des Holzes muss in Längsrichtung verlaufen. Beide Leisten werden kreuzweise aufeinander gelegt, so dass der Längsstab oben 22 cm und unten 68 cm mißt. Die rechte und die linke Seite der Querleiste sind gleich lang. In die Mitte kommt ein kleiner Nagel, und die beiden Leisten sollten mit Bindfaden kreuzweise zusammengebunden werden.

Die 4 Enden des Kreuzes werden eingekerbt zum Befestigen der Umspannschnur. Die Umspannschnur muss dem Kreuz einen festen, stabilen Halt geben. Dann wird der Drachen mit leichtem Papier beklebt, wobei es so zugeschnitten wird, dass ringsherum 2,5 cm übersteht. Der überstehende Rand wird um die Umspannschnur herumgeklebt.

An den vier Enden des Drachens werden 4 Schnüre von 1 m Länge angebracht. Man faßt die vier Schnüre zusammen, hebt den Drachen hoch und strafft die Schnüre so, dass die Querleiste in der Waage ist, und nun werden diese verknotet. Der Abstand zwischen Holzleisten und Knoten sollte etwa 50 cm sein. An diesem Knoten wird die Leitschnur befestigt. Für den Schwanz nimmt man einen festen Bindfaden, in den man im Abstand von 10 cm Papierschleifen knotet. Es ist wichtig, dass die Länge des Schwanzes im richtigen Verhältnis zum Drachen steht, dann erst kann er in der Luft ruhig stehen bleiben. Ist er zu leicht, werden noch ein paar Schleifen rangeknotet, ist er zu schwer, werden welche entfernt.

Jetzt kann man den Drachen steigenlassen, muss aber darauf achten, dass gegen den Wind gelaufen werden muss und keine Hindernisse (Telegraphenmasten, Bäume, usw) in der Nähe sind.

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