Es war einmal ein Baum, in dem viele Zwerge drin
wohnten. Jeder hatte ein kleines gemütliches Häuschen. Sie lebten
zufrieden, aber es gab ein Problem, das der Zwerg Fridolin vorhersah. Er war
der Bürgermeister vom Zwergenland. Fridolin sagte einmal zu den Zwergen:
"Es gibt einen bösen Zauberer, der uns nicht leiden kann. Er will unser
Land vernichten, weil er einen Zauberwald daraus machen will." Da hatten die
Wichtel natürlich große Angst. Besonders die Väter um ihre
Kinder und Frauen.
Es war schon sehr dunkel und alle schliefen, aber einer nicht und zwar Fridolin. Er überlegte, wie er sein Land schützen könnte. Nachdem er so lange nachgedacht hatte, kam ihm eine Idee. Am nächsten Morgen trommelte er alle zusammen, um seinen Vorschlag weiterzuerzählen. Alle hörten gespannt zu, als er sprach: Ich weiß, wie wir dem Zauberer Angst machen können, dass er sich nie wieder traut und dass er aufgibt. Ich meine, wir könnten doch Sofia unsere Fee fragen, wie wir ihm einen Schreck einjagen könnten! Alle stimmten zu.
Fridolin rief Sofia mit einem Pfiff zu sich. Nach zwei Minuten kam die Fee. Fridolin erzählte ihr alles. Sofia meinte, sie hätte noch Zaubermützen, mit denen man sich in ein Gespenst verwandeln könnte. Sie holte die Mützen und alle waren Gespenster. Sie beschlossen, wenn heute Nacht der Zauberer käme, ihn zu erschrecken.
Endlich war es soweit. Sie zogen die Mützen an und versteckten sich hinter den Bäumen. Dann kam der Zauberer mit seinem großen Hut und Zauberstab. Alle machten sich bereit, sie zählten bis drei und schrien: ,,Huhu! Huhu!" Es war ein Riesenspaß.
Der Zauberer verschwand und kam nie wieder. So lebten sie glücklich und ohne Sorgen weiter.
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