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Eine gefährliche Suche

Ricarda

Im GartenEs war einmal eine Hasenfamilie. Eine Hasenmama, ein Hasenpapa und zwei Hasenkinder. Die zwei Kinder hießen Hippel und Hoppel. Als die Häschen 2 Monate alt waren, wurden ihre Eltern von einem bösen Mann gefangen und mitgenommen. Hippel und Hoppel waren sehr traurig und sie vermissten ihre Eltern so sehr, dass sie beschlossen nach ihnen zu suchen.

Es war sehr gefährlich für kleine Häschen außerhalb des Waldes rumzuhoppeln, denn es gab böse und liebe Menschen. Die zwei waren schon mehrere Tage unterwegs, sie waren total erschöpft und hatten großen Hunger. Doch es gab weit und breit nichts zu essen. Am 5. Tag wollte Hippel nicht mehr weiterlaufen. Zum Glück entdeckte da Hoppel ein Haus mit einem Salatgarten. Die zwei freuten sich und machten sich auf den Weg zum Garten.

Ein Rabe rief noch nach: „Bleibt hier, ihr zwei, das ist zu gefährlich, dort leben Menschen, die werden euch einsperren.“ Die Häschen waren trotz der Warnung ins Salatbeet gehoppelt. Der alte Mann, der in dem Haus wohnte, hatte Hippel und Hoppel im Salatbeet entdeckt. Er stürmte sofort mit einem riesigen Knüppel aus dem Haus in den Garten. Als die Häschen den Mann mit dem Prügel sahen, war es schon zu spät zum Weglaufen. Der Mann hatte sie an den Ohren gepackt und in einen Kasten eingesperrt.

Die zwei entdeckten dort auch ihre Eltern wieder, doch leider waren sie in einer anderen Kiste eingesperrt. Zwei Mädchen, die gerade in der Nähe spielten, hatten sich hinter einem Strauch versteckt und alles beobachtet. Die Häschen taten ihnen leid und sie beschlossen diese wieder zu befreien.

Als der Mann wieder im Haus war, sind die Mädchen zu der Kiste gerannt und haben Hippel und Hoppel befreit. „Los, lauft schnell weg, bevor der Mann wieder zurückkommt!“, sagte ein Mädchen. „Aber in der anderen Kiste sind noch unsere Eltern eingesperrt.“ rief Hoppel. „Bitte, lasst die auch noch frei.“ Die Kinder haben dann auch noch die Haseneltern befreit und alle 4 Hasen ganz schell zum Waldrand gebracht. Die Hasenfamilie war überglücklich, dass sie alle wieder zusammen waren. Sie bedankten sich für die Rettung bei den Mädchen und sind dann nach Hause in den Wald gehoppelt. Dort lebten sie noch viele Jahre glücklich zusammen.

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