Einweihung des Müll-BlicksNeuer Lernort in der Mülldeponie Kirchberg soll Schüler ausbilden |
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Kinder sind am leichtesten für die notwendige Müllsortierung zu begeistern. Aus diesem Grund entwickelte Prof. Dr. Jürgen Storrer von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg eine Ausbildung von SchülerInnen zu Müllexperten an außerschulischen Lernorten. Riesenheuschrecken, Tausendfüßler, aber auch "normale" Kühe vermitteln anschaulich und spannend wie die Natur den Verwertungskreislauf schließt. Zur Einweihung am 8.6.2001 durch Staatssekretär Hendrik Hering war neben Professor Storrer auch Herr Landrat Fleck erschienen: "Die kleine Schule auf dem Deponiegelände kann ein richtiges Bildungszentrum in Sachen Müll werden." Zum Anlass der Eröffnung war der Wettbewerb "Müll & Kunst" ausgeschrieben worden, um dem neuen Gebäude zu anregenden Objekten zu verhelfen. 2 Kindergärten und 6 Schulen aus Boppard, Gödenroth, Kastellaun, Kirchberg und Simmern hatten sich daran beteiligt. |
![]() Große Augen und große Heuschrecken (Bild aus der Rhein-Zeitung vom 9.7.2001) Da konnte man Müllspiele und Austellungen bewundern, eine Müllmodeschau betrachten, Lieder hören und mit einer Deorollerkugel-Bahn spielen. Die 3. Klasse der Grundschule Gödenroth dichtete ein Lied und zog den Landrat mit in die Polonese. Alle 8 beteiligten Teilnehmer erhielten einen Scheck von 250 Euro. Die Kinder aus Gödenroth hatten sich Gedanken um einen Namen für den Lernort gemacht und diesen dann mit sortiertem Müll in großen bunten Buchstaben realisiert: "Müll-Blick" wird nun fortan das schöne neue Gebäude heißen. |
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